Autor: Simon Miller

Das Wichtigs­te in Kürze:

  • Funkti­ons­wei­se der Osmose­an­la­ge: Osmose­an­la­gen reini­gen Wasser durch mecha­ni­sche Filtra­ti­on, bei der es unter Druck durch eine Membran gepresst wird, die nur Wasser­mo­le­kü­le passie­ren lässt; größe­re Parti­kel wie Kalk und Schad­stof­fe werden zurückgehalten.
  • Leistungs­fä­hig­keit der Membran: Die Effizi­enz der Anlage wird in GPD (Gallo­nen pro Tag) gemes­sen; eine höhere GPD-Zahl bedeu­tet eine größe­re Membran und somit eine schnel­le­re Produk­ti­on von Osmosewasser.
  • Entfern­te Stoffe: Neben Verun­rei­ni­gun­gen wie Sand und Rost filtert die Membran auch Schad­stof­fe wie Nitrat, Nitrit und sogar Medika­men­ten­rück­stän­de aus dem Wasser, wodurch nahezu reines Trink­was­ser entsteht.

Wie Osmose­an­la­gen und deren Osmose­fil­ter funktio­nie­ren und welche Stoffe durch das Membran heraus­ge­fil­tert werden, erfährt man in diesem Artikel.

Wie funktio­niert eine Osmoseanlage?

Alle Osmose­an­la­gen haben den gleichen Aufbau und funktio­nie­ren nach dem Prinzip der Osmose. Die Filtra­ti­on erfolgt durch ein mecha­ni­sches Verfah­ren.

Das Wasser wird mit Druck durch einen Filter gepresst. So wird es von den gröbs­ten Verun­rei­ni­gun­gen, wie Sand und Rost, befreit.

Dann wird das Wasser durch eine Membran gelei­tet, welche nur für Wasser­mo­le­kü­le durch­läs­sig ist. Nur Wasser­mo­le­kü­le sind so klein, dass sie die Poren passie­ren können. Kalk oder Schad­stof­fe wie Nitrat und Nitrit verblei­ben in der Membran.

Die Größe und Leistung der verwen­de­ten Membran ist dabei davon abhän­gig, wie viel Wasser benötigt wird.

Leistung der Membran:

Die Leistung wird hierbei in GPD, also Gallo­nen pro Tag angege­ben. Je mehr GPD, umso größer die Membran, umso schnel­ler die Osmose­was­ser Produktion.

Bei einigen Osmose­an­la­gen ist außer­dem ein Nachfil­ter enthal­ten, der mit Hilfe von Aktiv­koh­le, dem Osmose­was­ser einen natür­li­chen Geschmack verleiht.

Das Ergeb­nis:

Saube­res und reines Trinkwasser.

Im folgen­den Video von AquaOw­ner finden Sie eine ausführ­li­che Erklä­rung über den Aufbau, die Funkti­on und die Inbetrieb­nah­me von Osmose­fil­ter. Dass es sich hierbei um eine Osmose­an­la­ge für Aquari­en handelt ist irrele­vant, da alle Osmose­an­la­gen einen gleichen Aufbau besitzen.

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Was filtert eine Osmose­an­la­ge raus?

Die Antwort ist einfach:

Im Prinzip alles.

Der Filter einer Osmose­an­la­ge ist nur in eine Richtung durch­läs­sig und wirkt wie eine Trennwand.

Durch die Membran wird Wasser mit hohem Druck gedrückt. Die Membran lässt nur sehr kleine Molekü­le, wie die des Wassers durch. Andere Stoffe wie Kalk oder Schad­stof­fe wie Nitrat, Schwer­me­tal­le oder Phosphat werden zurückgehalten.

Sie sind schlicht zu groß für den Filter. Selbst Medika­men­ten­rück­stän­de werden heraus­ge­fil­tert. Übrig bleibt reines Wasser. Aller­dings werden auch Minera­li­en aus dem Wasser entfernt.

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Über den Autor

Simon Miller

Ich bin Simon Miller, Gründer von Filter-Vielfalt.de. Hier teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen rund um Wasser-, Luft- und Haushaltsfilter. Mein Ziel: verständliche Infos, ehrliche Vergleiche und praktische Tipps – damit du schnell den passenden Filter findest.

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